Ein eigenes Online Business starten. Finanziell unabhängig werden. Hart arbeiten, aber Spaß dabei haben. Die moderne Variante des “American Dream”, vom Tellerwäscher zum Millionär, wird immer geläufiger – und das zu Recht! In der Geschichte der Menschheit hat es noch nie einen besseren Zeitpunkt gegeben, um das Leben in die eigene Hand zu nehmen. Das Internet macht es möglich, dass Familien aus Marrakesch oder Studenten aus Stockholm per Mausklick tausende verschiedene Produkte nach Europa oder in die USA verkaufen können.

Viele Menschen, die gerne anfangen möchten, sehen sich allerdings plötzlich vor folgendem Problem:

Ich würde gerne ein Online Business starten – doch mit welchem Geld?

Es gibt natürlich verschiedenste Wege um ein Online Business zu starten. Vom Importieren und Verkaufen von Produkten über Amazon, über Social Media und Affiliate Marketing, bis hin zum eigenen eCommerce-Shop. Von 50€ Startkapital, bis hin zu 5.000€. Je nach eigenen Möglichkeiten und bevorzugtem Business Plan, kann man mit verhältnismäßig geringem Startkapital ein langfristiges und lukratives Geschäft aufbauen. Nichtsdestotrotz brauchst du ein Startkapital – und wenn du das aktuell noch nicht hast, dann auf jeden Fall besseres “Money Management”.

Kluges “Money Management” ist der Schlüssel zum Startkapital

Ich könnte es auch einfach besseren Umgang mit Geld nennen. Doch das spiegelt meiner Meinung nach zu sehr die einfache “Kauf dir keinen Quatsch”-Einstellung wider. Richtiges Money Management ist mehr als das. Es ist die Einstellung, die dir langfristig ermöglicht im Leben weiterzukommen.

Der größte Fehler, den junge Menschen besonders in ihren 20ern und 30ern machen, ist über ihren Verhältnissen zu leben oder überschüssiges Geld rauszuwerfen, anstatt es zu investieren. Sie leben genau den Lifestyle, der ihnen von ihrem Einkommen ermöglicht wird. Doch um sich etwas aufzubauen, ist das der falsche Weg.

Diese Fehler im Alltag abstellen, um in 12 Monaten das Online Business starten zu können

Anstatt 100% deines Einkommens dafür zu verwenden, von Monat zu Monat zu leben, musst du unbedingt deinen Lifestyle anpassen. Wenn du dazu noch bis zum Hals in Schulden steckst, dann erst recht.

  • Der tägliche 3€ Kaffee auf dem Weg zur Arbeit kostet dich mal schnell 60€ im Monat. Hochgerechnet sind das 720€ im Jahr.
  • Der gelegentliche Abend im Club, mit dem ein oder anderen Cocktail, liegt schnell mal bei 50€.
  • Alle 1-2 Jahre das neuste Smartphone? 800-1000€ sind da inzwischen keine Seltenheit mehr.

Das sind nur einige von vielen Beispielen, die täglich von jedem von uns begangen werden. Um aber voran zu kommen, musst du anfangen bewusster zu leben und Geld für später bei Seite zu legen. Ich denke jeder von uns hatte schon mal diesen Moment, indem man zurückdenkt und sich gewünscht hätte vor 12 Monaten angefangen zu haben. Man wäre so viel weiter!

Verfolge diesen Plan, um ein gutes Startkapital aufzubauen

Du brauchst nun also einen Plan, um dein Startkapital aufzubauen. Dafür musst du jeden einzelnen Monat dein Einkommen prozentual in folgende Bereiche einteilen:

  1. Lebensnotwendige Bedürfnisse (60%) (Miete, Handy, Internet, Essen, Verkehrsmittel, Fitness):
    Anstatt wie viele Menschen von Monat zu Monat zu leben, solltest du generell unter deinen Bedürfnissen leben, um mehr Geld bei Seite zu schaffen! Wenn deine Miete zu hoch ist, zieh lieber in eine WG. Wenn deine WG dir zu teuer ist, zieh lieber erstmal wieder nach Hause. Außerhalb Essen, teure Handyverträge, ein Auto finanzieren – all das sind Dinge, die deine Kosten auf Dauer extrem in die Höhe treiben.
  2. Langfristige Ersparnisse (10%) (3 Monate Notfall-Ersparnisse):
    Man weiß einfach nie was passiert. Du verlierst deinen Job, etwas Grundlegendes ist kaputt gegangen, Schicksalsschläge. Du brauchst Geld auf der Seite, welches du niemals anrührst, was aber notfalls reicht, um für ein paar Monate über die Runden zu kommen.
  3. Finanzielle Unabhängigkeit (10%) (Deine zukünftigen Investitionen)
    Das ist das Geld wofür du hart arbeitest. Jeden einzelnen Monat legst du 10% deines Einkommens bei Seite, um in spätestens 12 Monaten dein Online Business starten zu können. Das ist natürlich nur ein Richtwert. Wenn dein Leben es hergibt, kannst du hier nach belieben gerne auch noch mehr monatlich bei Seite legen. Aber vergiss dabei dich selbst nicht – du sollst schließlich auch noch leben!
  4. Bildung (10%) (Bücher, Kurse, Coachings)
    Wohlhabende Menschen sind sich alle einig: Das mit Abstand beste Investment, was man tätigen kann, ist man selbst. Investiere in dich als Person, in deine Bildung und in Erfahrungen. Bücher, Kurse und Coachings sind eine Möglichkeit, jahrelange Erfahrungen von Experten in einem bestimmten Gebiet in kurzer Zeit für sich selbst zu gewinnen. Du investierst 15€ und ein paar Stunden lesen in ein gutes Social Media Marketing Buch und gewinnst Wissen im Wert von mehreren tausenden Euro dazu.  Zu den Influence Academy Buchempfehlungen
  5. Spaß (10%) (Freizeit, Urlaub, Erfahrungen)
    Das wichtigste zum Schluss. Das Letzte was du machen darfst, ist dich selbst zu vergessen. Niemand ist in seinem Leben glücklich geworden, weil immer nur hart gearbeitet hat und erfolgreich geworden ist. Ein erfülltes Leben besteht aus Gleichgewicht. Lege dir Geld zur Seite, um regelmäßig rauszukommen, neue Erfahrungen und Menschen kennenzulernen und bewusst auch mal die Arbeit zu vergessen.

Solltest du immer noch nicht genug bei Seite legen können, musst du dir einen Zweitjob suchen – selbst wenn es der Mindestlohn ist. Du arbeitest hart, um dich aus dieser Lage raus zu katapultieren. Du gehst 3 Schritte zurück, um 5 nach vorne zu springen.

Fazit für dich, um bald dein eigenes Online Business starten zu können

Um Erfolg zu haben, musst du Gras fressen. Und wenn das bedeutet eine Zeit lang auf Dinge verzichten zu müssen, an die du dich inzwischen gewöhnt hast, dann muss es dir das Wert sein. Fahr deine Kosten radikal auf das Nötigste zurück. Arbeite meinetwegen 2 Jobs und schlaf im Keller deiner Eltern, wenn es sein muss.

In ein paar Jahren ist es deutlich schöner den Schmerz der Disziplin ertragen zu haben, als den Schmerz etwas bereut zu haben, ertragen zu müssen.

 

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